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 © Jag_cz/stock.adobe.com
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Die Arbeitsphasen einer Honigbiene

Die Honigbiene übernimmt im Laufe ihres Lebens verschiedene Aufgaben. Diese richten sich nach ihrem Alter und werden als Altersarbeitsteilung bezeichnet. Eine Arbeiterbiene lebt im Sommer etwa vier bis sechs Wochen und durchläuft in dieser Zeit mehrere Arbeitsphasen. Jede Phase ist wichtig für das Überleben des gesamten Bienenvolkes.

1. Phase: Putzbiene (1.–3. Lebenstag)

In den ersten Tagen arbeitet die junge Biene als Putzbiene. Ihre Aufgaben sind:
  • Reinigen der Brutzellen
  • Entfernen von Schmutz und Krankheitserregern
  • Sauberhalten des Bienenstocks
  • Wärmen der Brut durch Körperwärme

Diese Tätigkeit ist besonders wichtig, damit sich die Larven gesund entwickeln können.

2. Phase: Ammenbiene (3.–10. Lebenstag)

Nach wenigen Tagen wird die Arbeiterin zur Ammenbiene. Die Aufgaben hier sind:
  • Füttern der Larven mit Futtersaft
  • Versorgen der Königin
  • Produktion von Gelée Royale
  • Pflege der jungen Brut

Der Futtersaft wird in speziellen Drüsen im Kopf der Biene produziert.
Die Königin erhält besonders viel Gelée Royale.

3. Phase: Baubiene (10.–16. Lebenstag)

In dieser Phase arbeitet die Biene am Ausbau des Bienenstocks.
  • Produzieren von Wachsplättchen
  • Bau neuer Waben
  • Reparatur beschädigter Waben
  • Entgegennehmen von Nektar
  • Verarbeitung von Nektar zu Honig

Dabei reichert die Biene den Nektar mit Enzymen an und lagert ihn in den Waben ein.

4. Phase: Wächterbiene (ab ca. 16. Lebenstag)

Jetzt übernimmt die Biene eine Schutzfunktion mit den Aufgaben
  • Bewachen des Stockeingangs
  • Kontrolle ankommender Bienen
  • Abwehren von Eindringlingen
  • Schutz der Vorräte

Die Wächterbienen erkennen ihre Stockgenossen am Geruch.
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